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Das Berner Center for Cultural Studies stellt in Forschung und Lehre die diachronen und synchronen Dimensionen von Kultur in den Vordergrund. Dabei wird Kultur als komplexes Symbolsystem (Ernst Cassirer) verstanden. Anthropologisch gesprochen ist es ein Proprium des Menschen, Symbolsysteme zu schaffen und sie beständig weiterzuentwickeln. Deren kommunikative, Bedeutung stiftende, Welt erklärende und Welt konstituierende Funktion konkretisiert sich in kulturellen Formen wie Ritualen, Mythen, Verwandtschaftssystemen sowie besonders in künstlerischen Manifestationen und Praktiken. Zu letzteren gehören Ausdrucksformen im Bereich von Literatur, bildender Kunst, Musik, Tanz, Theater, Film und Fotografie. Den verwendeten Zeichensystemen kommt ein hohes Mass an diskursiver Verdichtung, Repräsentativität und Selbst-reflexivität zu. Als solche tragen sie zur Konstitution eines kulturellen Gedächtnisses bei, das in einer dynamischen Wechselbeziehung von Vergangenheits- und Gegenwarts-bezügen, von globalen und regionalen Kontexten gesellschaftliche Identitäten allererst schafft. Die Bezugnahme auf Symbole ermöglicht es Angehörigen einer Kultur, Selbst- und Fremdbilder zu entwerfen und Grenzen zu anderen Kulturräumen zu ziehen.
Das CCS ist neu institutioneller Sponsor des Institute for World Literature (IWL). Das IWL ist eine Summer School, die jährlich abwechselnd an der Universität Harvard und anderen Universitäten weltweit stattfindet. Für weitere Informationen, insbesondere die Teilnahmebedingungen und das Programm betreffend, besuchen Sie bitte die Internet-Seite des IWL >>
Die Master-Studienprogramme
Das CCS bietet folgende Studienprogramme an:
Darüber hinaus widmet sich das CCS mit dem Doktoratsprogramm "Medialität, Wertebildung und Tradierungsformen im globalen Kontext" der weiterführenden, interdisziplinären Forschung.
In Lehre und Forschung zeichnet sich das CCS insbesondere dadurch aus, dass eine Vielzahl der Institute der Philosophisch-historischen Fakultät entweder direkt beteiligt oder assoziiert sind.